Arm

Als Arm (lat. brachium) wird die obere Gliedmaße des Menschen bezeichnet. Der Arm besteht aus Oberarm, Unterarm und Hand und ist über das Schultergelenk mit dem Rumpf verbunden.

 

Knochen

Wie unser übriges Skelett - medizinisch auch als „Stützgewebesystem“ bezeichnet - besteht auch der Arm mit der Hand aus einer Vielzahl unterschiedlicher Knochen, die durch diverse Gelenke miteinander kommunizieren. So ermöglichen sie die außerordentliche Beweglichkeit der oberen Extremität. Beispielsweise ist das Schultergelenk das beweglichste Gelenk unseres Körpers und das Zusammenwirken von Schulter-, Ellenbogen, Hand- und Fingergelenken erlaubt uns die unglaubliche Bewegungsfreiheit des Armes und der Hand. Die Knochen des Armes sind das Oberarmbein (Humerus), im Unterarm die Elle (Ulna) und die Speiche (Radius). Im Handgelenk finden wir acht Handwurzelknochen und die Hand selbst besteht aus fünf Mittelhand- und vierzehn Fingerknochen.

 

Muskeln

Da die Knochen lediglich das innere Skelett des Armes bilden, sind zur eigentlichen Bewegung und zur Kraftentfaltung natürlich „Motoren“ erforderlich: die Muskeln. Und da wir eine so große Beweglichkeit in Arm und Hand besitzen, sind auch entsprechend viele Muskeln notwendig. Etwa 30 verschiedene Muskeln unterschiedlicher Stärke, Lage und Form sind im Bereich des Schulter-, Ellenbogen und Handgelenkes sowie der Fingergelenke zu finden, von denen hier nur die wichtigsten genannt werden: Der Deltamuskel (Musculus deltoideus) überzieht das eigentliche Schultergelenk, stabilisiert und festigt es und ist hauptsächlich für das Heben, aber auch für Drehbewegungen des Oberarmes sowie das Führen des Armes nach vorne oder zur Seite hin verantwortlich - im Zusammenspiel mit einigen anderen Muskeln.
Der zweiköpfige Oberarmmuskel (Musculus biceps brachii) beugt den Unterarm gegen den Oberarm und ist für die Drehung der Hand nach außen (sodass die Handfläche nach oben weist) zuständig, die vom Mediziner Supination genannt wird. Er liegt an der Vorderseite des Oberarmes. Der dreiköpfige Oberarmmuskel (Musculus triceps brachii) befindet sich auf der hinteren Seite des Oberarmes und streckt den Unterarm im Ellenbogengelenk. Darüber hinaus ist er beim Heranführen des Armes an den Körper beteiligt. Muskeln am Unterarm beugen und strecken die Hand im Handgelenk, sind aber auch im Zusammenwirken mit den Handmuskeln für die Beweglichkeit der Finger ausschlaggebend. Entsprechend ihrer Funktion unterscheidet man Beuger (sog. Flexoren) und Strecker (sog. Extensoren). Die Beuger bewegen die Hand im Handgelenk nach unten. Der Mediziner spricht von Palmarflexion. Die Strecker dagegen als Gegenspieler (Antagonisten) heben den Handrücken nach oben (sog. Dorsalflexion). Entsprechendes gilt für die Bewegungsabläufe der einzelnen Finger, soweit sie nicht durch die in der Hand befindlichen Muskeln bewerkstelligt werden. Wenn man sich diese Bewegungsvorgänge verdeutlicht, wird klar, dass die Beuger an der Unterseite, die Strecker jedoch an der Oberseite des Unterarmes liegen müssen. Die Handmuskeln kann man als Fortsetzung der Unterarmmuskulatur interpretieren. Es handelt sich um eine Vielzahl kleiner Muskeln, die sich in der Hohlhand, im Bereich des Daumen- sowie des Kleinfingerballens befinden. Sie machen die feinen Greifbewegungen der einzelnen Finger und den sog. Zangengriff des Daumens möglich.

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